Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Mac-er nicht, du wolltest es so

Allgemein | Posted by Alexander
Mai 20 2010

Seit ein paar Wochen nun bin ich stolzer Besitzer eines Mac Minis. Diesen habe ich mir natürlich nicht grundlos zugelegt (wer würde sich schon einen Mac kaufen, nur wegen des Aussehens ;-) ),nein ich benötige einen Mac um Programme für das IPhone, sogenannte Apps, zu entwickeln.
Apple sagt hier sehr deutlich, dass nur Anwendungen, die an einem Mac kompiliert wurden, im Appstore gelistet werden können.
Außerdem braucht man dazu einen Entwicklerschlüssel von Apple (kostet eine jährliche Gebühr).

Wenn man dies dann alles zusammen hat, kann man auch schon direkt starten mit der Entwicklung. Apple hat dafür ein SDK zur Verfügung gestellt, welches einem diese Arbeit ermöglicht. Versucht man dabei die Vorgaben von Apple zu umgehen, indem man beispielsweise undokumentierte Schnittstellen verwendet, kann man sicher sein, dass die App nicht in den Appstore kommt.
Das ist meistens auch nicht weiter tragisch, da es selten einen Grund gibt, diese Vorgaben zu umgehen. Und es macht auch durchaus Sinn: undokumentierte / private Schnittstellen können sich jederzeit ändern, deren Verwendung ist also instabil.

Aber Programmieren ist auch eine Kunst und der Programmierer sieht sich gerne mal herausgefordert ein System bis an die Grenzen des Machbaren zu reizen.
Selbst wenn man das nicht macht, kommt man sich seltsam behindert vor, beinahe kastriert. Man hat nen Porsche und fährt ständig in einer Tempo 30 Zone…
Dazu der Zwang eine bestimmte Hardware zu nutzen, und auch die Vorgabe nur in den “erlaubten” Programmiersprachen zu arbeiten… Da kommt man schon mal in Grübeln, ob das alles noch wirklich in dem Rahmen liegt, in dem man arbeiten möchte.

Künstler müssen allerdings auch von irgendetwas leben, und Apple bietet mit dem Appstore einen hervorragenden Markt an. Das ist wohl auch der Grund, wieso niemand laut protestiert (leise, so wie ich hier, protestieren natürlich viele!)
Außerdem macht es richtig Spaß mit dem IPhone SDK zu arbeiten. Die API ist sauber, durchdacht und gut dokumentiert. Mittlerweile gibt es auch gute Tutorials im Netz und auch das eine oder andere empfehlenswerte Buch zu dem Thema.

Und jeder der schonmal mit einem Linux gearbeitet hat und sich geärgert hat, dass die Software nicht richtig aufeinander abgestimmt ist, dass sich jedes Programm anders bedienen lässt, dass viele Programme erst in einer Golem-Version (damit sind Versionen unter 1.0 gemeint. Der Begriff rührt daher, dass beinahe jede zweite Meldung auf golem.de so klingt wie: “xyzTV 0.2.1 released”), kurz jeder der sich schon mal ein bisschen mehr Windows unter Linux gewünscht hat, der wird viel Spaß mit dem Mac OS X haben. Sauber designte, solide Programme, eine echte Konsole, tolle Kommandozeilenprogramme und das echte MS Office lassen einiges an Freude beim Arbeiten aufkommen.

Komplett betrachtet muss ich sagen: ich wusste ja worauf ich mich einließ, ich hätte ja nicht damit anfangen müssen. Also meckere ich jetzt auch nicht wegen diesen Einschränkungen rum. Mac OS X lässt einem auch viel davon vergessen.
Aber ein fader Beigeschmack lässt sich dennoch nicht leugnen.

Grüße vom Mac

Alexander

Frühling bei Wikipedia – Server überhitzt bei der ersten Hitzewelle

Allgemein | Posted by Alexander
Mrz 24 2010

An alle die sich wie ich gerade wundern warum http://de.wikipedia.org nicht erreichbar ist:

Der technical blog von Wikimedia meldet, dass die Server in Europa überhitzten und sich als Schutzmaßnahme selbst runtergefahren haben.
Daraufhin sollte der Traffic auf die Server in Florida umgeleitet werden, was allerdings nicht richtig funktionierte.
Mittlerweile sollte alles wieder laufen, allerdings kann es noch etwas dauern, bis die Seite wieder erreichbar ist.

Genaueres dazu findet ihr im im unter http://techblog.wikimedia.org/2010/03/global-outage-cooling-failure-and-dns/.

Gruss
Alexander

Google Docs an der Leine: mit Scripting

Allgemein | Posted by Alexander
Mrz 16 2010

Google wirft wiedermal etwas Neues ins Netz, diesmal das Scripting für Docs & Spreadsheets.
Das Ganze erinnert ein bisschen an VBA, ist auch für ähnliche Zwecke gedacht und ist anscheinend sehr einfach zu bedienen.
Mit Javascript sind die meisten von uns schön öfter in Berührung gekommen als es ebenfalls den meisten von uns wohl lieb ist. ;-)
Und die API von Google ist erwartungsgemäß einfach zu beherrschen.
Man muss dabei allerdings im im Auge behalten, dass die Scripte auf dem Server und nicht, wie sonst von JavaScript gewohnt, im Browser ausgeführt werden.
Unter http://www.google.com/google-d-s/scripts/articles.html gibt es sehr gute, einfache Tutorials, die das Scripting für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis erklären. Falls jemand wider Erwarten doch nicht so viel Ahnung von Javascript hat, der braucht keine Panik zu haben. Die Einsteigertutorials für auch ohne sehr gut lesbar und nachvollziehbar.

viel Spass bei Scripten

Alexander

70 Jahre Roundhouse-Kick

Allgemein | Posted by Alexander
Mrz 10 2010

soeben im Radio gehört: "Chuck Norris wird heute 70!"

Das ganze hörte ich in einem Nachrichtensender, der Sprecher meinte im ernsten Tonfall:

"Und wenn Mr. Norris heute eine Torte bekommt, dann erlöschen die Kerzen aus Angst vor Mr. Norris von selbst."

Wie durch ein Wunder überlebte ich meinen Lachanfall auf der Autobahn bei Tempo 160.

Und so heißt es auch von mir: Herzlichen Glückwunsch, Chuck! Mögest du ewig weiter roundhouse kicken!

(Wer nicht weiß, was genau ein Roundhouse-Kick ist: http://www.stupidedia.org/stupi/Roundhouse-Kick)

in diesem Sinne

Alexander

Fiktion und Realität: Gehirnimplantate steuern Prothesen

Allgemein | Posted by Alexander
Mrz 09 2010

heute bringe ich wieder einaml einen Post, der wenig mit meiner konkreten Arbeit zu tun hat, und meiner Meinung nach dennoch nicht ganz falsch plaziert ist.

Gerade eben habe ich diesen Artikel gefunden: http://www.golem.de/1003/73704.html

Kurz umrissen geht es darum, dass mitels einer Gehirn-Computer-Schnittstelle Protesen bewegt werden sollen.

Dabei soll das ganze so natürlich funktionieren, wie mit echten Gliedmaßen, das bedeutet, dass nicht nur die Arme bewegt werden können, sondern auch Empfindungen ihren Weg zum Menschen finden.

Das ganze hört sich ein bisschen nach wilder Science Fiction im Stil von Starwars an, ist aber bereits zu bestimmten Teilen Realität.

Als nächstes könnte man sich fragen, welche Art von UI davon profitieren könnte, wenn man sich direkter Schnittstellen zwischen einem PC und dem Gehirn bedienen könnte. Dabei an Cyberwelten wie in Snowcrash zu denken, ist vieleicht doch noch zu fiktiv, aber spannend wärs sicherlich! :-)

Lassen wir uns überraschen was die Zukunft so bringt. Ich hoffe allerdings, dass man sich dann nicht auch weiterhin mit CSS und AJAX rumärgern muss, nur eben für einen zusätzlichen Browser, den BCI (Brain Computer Interface) Browser. ;-)

Bis demnächst

Alexander

vtiger PDF Template Plugin fertiggestellt

Allgemein | Posted by admin
Feb 23 2010

jeder, der bereits mit der freien CRM Lösung vtiger in Berührung gekommen ist, wird sich wohl mindestens einmal darüber geärgert haben, dass es nicht möglich ist, auf eine einfache Art und Weise das Layout der generierten PDFs zu ändern. Wenn überhaupt, dann gelang dies nur durch mühsames "Pixelschubsen" in schlecht lesbaren und noch schlechter kommentiertem PHP Code.

Das haben wir geändert :-) Ab jetzt gibt es bei uns einen Patch, der das System so erweitert, dass man das Layout der PDFs einfach in HTML layouten kann. Natürlich sind auch Specials wie der Seitenumbruch berücksichtigt und einfach zu bedienen.

Schreibt bei Interesse einfach eine Email an alexander@schmoeller.net.

Bis denn

Alexander

Der frühe Vogel

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 17 2010

fängt den Wurm. Leider kann ich mit Würmern wenig anfangen ;-)

Dies ist ein absolut untechnischer, privater Post, inspiriert dazu hat mich die frühe Uhrzeit. Wer hätte gedacht, dass ich mal um 3:45 Uhr zu arbeiten anfange . . . Und: wow, es ist noch verdammt ruhig da draussen. Dafür kann man die Morgenshows im Radio mal von Anfang an hören ;-)

Guten Morgen und bis dann

Alexander

Wenn der Schweiß von der Stirn PERLt.

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 15 2010

Für einen speziellen Kundenauftrag begab ich mich kürzlich in die Tiefen und/oder Untiefen der Scriptsprache Perl.
Es galt ein Script, das einen multiplen Fileupload entgegenahm und gleichzeitig eine Upload Fertigstellungsfortschrittanzeige (Gerne auch Progressbar genannt) bot, etwas zu verbessern.
Wurden nämlich sehr große Dateien hochgeladen, so dauerte das letzte Prozent mitunter mehrere Minuten. Und auch wenn man dieses Verhalten von zahlreichen Desktopinstallationen kennt, für diese Anwendung war das nicht hinnehmbar.
Wie sich nach einer eingehenden Analyse herausstellte war das Programm deshalb etwas unrund, weil es zuerst den gesammten Stream in eine Temp-Datei geschrieben hat und diese dann nochmals geparst und gesplittet hat. Dieses Splitten hat ziemlich viel Arbeitsspeicher benötigt und einiges an Prozessorlast verursacht.
Das Problem an sich war relativ einfach zu lösen, es musste nur der Splitprozess etwas umgeschrieben werden.
Das weitaus größere Problem waren die syntaktischen Eigenheiten von Perl und die Tatsache, dass sämtliche Fehlermeldungen komplett unterdrückt wurden. Und natürlich die Tatsache, dass Perl für mich vollkommenes Neuland war. Auch über 10 Jahre Erfahrung mit Java und PHP helfen da nur begrenzt weiter ;-)
Und ohne diese unterdrückten Fehlermeldung ist es ziemlich schwer rauszufinden was an :

if() {
} elseif () {
}
else {
}


falsch sein soll. (Für alle die es wissen wollen: else if schreibt man in Perl elsif, also ohne das mittlere “e“!)
Nachdem ich also anfangs viel Zeit mit solchen Kleinigkeiten verbracht hatte, habe ich dann allerdings irgendwann auch die kryptischen Syntaxvariationen von Perl verstanden und ein Logging für die Fehlermeldungen installiert. Seeehr hilfreich :-)

Von da an ging es dann schnell, das Problem war erkannt, die Lösung im Kopf vorhanden und entsprechend rasch umgesetzt.

Hier konnte ich mich dann auch über Perls spezielle Variablen, Kurzformen etc. freuen, bei deren Anblick mir am Anfang des Projekts noch Schweißperlen auf der Stirn standen. . .
Jetzt, nach der Verbesserung also, dauert es bei 1,2 GB Datenvolumen ca. 10 Sekunden diese zu splitten: Hervorragend!

Und auch wenn ich Anfangs gewisse Probleme mit Perl hatte: es macht schon Spass mit einer derart effizienten Sprache zu arbeiten. Aber um der vollen Wahrheit die Ehre zu geben: In keiner anderen Sprache kann man mit so wenigen Zeichen so viel falsch machen. Man schafft es auch selten einfach mal was lesbar zu gestalten. Die sogenannten speziellen Variablen haben diesen Namen absolut verdient. $/ oder $_ würden wohl nur wenige als Variablen erkennen.

Bevor ich nun aber beginne über Perl zu lästern, beende ich diesen Artikel lieber. Das Projekt wurde erfolgreich beendet und ich bin ein bisschen schlauer geworden, was Perl betrifft.

In diesem Sinne,
Alexander

Das neue Office 2010 Beta: installiert

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 08 2010

und eine Stunde später auch schon wieder entfernt. Und das obwohl es wirklich gut aussieht! Aber ohne funktionierendes Outlook bringt das leider wenig.

Nun aber von vorne:
Nachdem Microsoft die Beta von Office 2010 zur kostenlosen Nutzung bereitgestellt hat, hab ich mir natürlich auch gleich die Mühe gemacht und habe es getestet.
Zunächst ist alles sehr einfach, man lädt eine kleine Installations exe bei MS runter, führt diese aus und wartet ab.
Dann wird es noch einfacher, denn es werden keine weiteren Einstellungen erfragt. Eigentlich bestimme ich ganz gerne mit, was so alles installiert wird und vor allen Dingen wohin es installiert wird, aber einfacher ist es so auf jeden Fall. ;-)

Jedenfalls läuft nach kurzer Zeit bereits Powerpoint, noch während der Installation, und weist einem daraufhin, dass bereits während der Installation das Arbeiten mit einigen Officeprogrammen möglich ist.
Das hätte der Anfang einer schönen Endlosrekursion sein können, war es aber nicht. Im Gegenteil, das fand ich mal richtig cool. Und man muss zugeben: Offcie 2010 sieht richtig gut aus und lädt ein zum erforschen.

Die weitere Installation lief problemlos ab. :-)

Beim Einrichten von Outlook gab es dann die ersten Merkwürdigkeiten. Der Emailkonten Wizard konnte meine Emaileinstellungen nicht finden.
Aber anstatt nach einer gewissen Zeit eine Meldung zu bringen, blieb der Wizard hier hängen. Also habe ich das Ganze abgebrochen und die Daten von Hand eingegeben, kein Drama.
Das eingebundene Konto war ein IMAP Konto, sodass ich direkt nach der Konfiguration alle Ordner und Emails sehen konnte. Sehr schön.

Ich sehe also meine Emails in meinem neu installierten Outlook und finde: eine Testnachricht. Als ich diese löschen möchte, beschwert sich Outlook, dass kein Müllordner da wäre. Schwer zu glauben, da der Papierkorb gut sichtbar vorhanden ist, aber bitte, ein Programm hat immer Recht.
In den Einstellungen konnte man dann Outlook aber überzeugen, dass es einen Papierkorb gibt (einfach den bereits ausgewählten Papierkorb nochmals auswählen!), das gleiche mit dem Gesendet-Ordner.
Jetzt funktionierte das Versenden von Mails und das Löschen einzelner Nachrichten.
Aber sowohl das Verschieben als auch das Löschen mehrerer Mails brachte Outlook in Schwierigkeiten, was besonders dann unangenehm ist, wenn man die Mails vom Server lokal archivieren möchte.
Und jede Mail einzeln zu verschieben ist schon etwas aufwändig.

Nach kurzem googlen musste ich dann feststellen, dass sich der Google Calendar Synch nicht mit Outlook 2010 verträgt.
An diesem Punkt habe ich es vorerst aufgegeben und bin wieder zurück zu Office 2007.
Natürlich ist mir klar, dass es sich um eine Beta Version handelt, aber die Fehler und Bugs, die ich innerhalb von 30 Minuten gefunden habe, sollten doch bei einem normalen QA Lauf einer wahrscheinlich 500 Euro teuren Software gefunden werden.

Ich werde jedenfalls warten, bis die Version final ist und dann einen erneuten Test wagen, vorerst aber bin ich auch mit der Version 2007 zufrieden. Die sieht fast genauso nett aus und funktioniert reibungslos. :-)

Bis dann,

Alexander

Und los gehts

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 03 2010

Es ist vollbracht: mein Gewerbe ist angemeldet, Finanzamt hat alle Unterlagen (das ist eine ganz eigene Geschichte), ich sitze in meinem eigenem Büro, kurz: ich bin Chef.

Zugegeben schmoeller.net ist noch etwas leer, aber das wird sich jetzt rasant ändern.

Bisher habe ich diese Seite rein privat genutzt, ab jetzt werde ich dort verschiedene Dienstleistungen präsentieren.

Das Angebot wird von einfachen Webauftritten, über CMS Lösungen mit Typo3 bis hin zur Enterpriseanwendung mit Java reichen.

Neben der reinen Implementierung biete ich auch meine Dienste als IT Berater an, evaluiere Software und diskutiere  gerne über Agile Entwicklungsmethoden (und nutze sie natürlich auch) :-)

Nebenbei interessiere ich mich für Adobe Flex, speziell in Bezug auf IPhone Anwendungen. Eigentlich laufen ja keine SWF Dateien auf dem IPhone, aber Adobe hat jetzt eine spezielle Compiler-Option hinzugefügt, mit der man Flexanwendungen (und natürlich auch Flash Anwendungen) direkt fürs IPhone kompilieren kann. Und so wie sich Apple momentan gibt, wird das wohl vorerst auch die einzige Möglichkeit bleiben, Flash am IPhone oder IPad zu nutzen.

Für die nächste Zukunft ist eine kleine Flex Applikation geplant, über die ich dann hier wieder passend berichten werde.

Das wars erstmal für den Anfang,

bis zum nächsten Mal

Alexander