Archive for Februar 2010

vtiger PDF Template Plugin fertiggestellt

Allgemein | Posted by admin
Feb 23 2010

jeder, der bereits mit der freien CRM Lösung vtiger in Berührung gekommen ist, wird sich wohl mindestens einmal darüber geärgert haben, dass es nicht möglich ist, auf eine einfache Art und Weise das Layout der generierten PDFs zu ändern. Wenn überhaupt, dann gelang dies nur durch mühsames "Pixelschubsen" in schlecht lesbaren und noch schlechter kommentiertem PHP Code.

Das haben wir geändert :-) Ab jetzt gibt es bei uns einen Patch, der das System so erweitert, dass man das Layout der PDFs einfach in HTML layouten kann. Natürlich sind auch Specials wie der Seitenumbruch berücksichtigt und einfach zu bedienen.

Schreibt bei Interesse einfach eine Email an alexander@schmoeller.net.

Bis denn

Alexander

Der frühe Vogel

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 17 2010

fängt den Wurm. Leider kann ich mit Würmern wenig anfangen ;-)

Dies ist ein absolut untechnischer, privater Post, inspiriert dazu hat mich die frühe Uhrzeit. Wer hätte gedacht, dass ich mal um 3:45 Uhr zu arbeiten anfange . . . Und: wow, es ist noch verdammt ruhig da draussen. Dafür kann man die Morgenshows im Radio mal von Anfang an hören ;-)

Guten Morgen und bis dann

Alexander

Wenn der Schweiß von der Stirn PERLt.

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 15 2010

Für einen speziellen Kundenauftrag begab ich mich kürzlich in die Tiefen und/oder Untiefen der Scriptsprache Perl.
Es galt ein Script, das einen multiplen Fileupload entgegenahm und gleichzeitig eine Upload Fertigstellungsfortschrittanzeige (Gerne auch Progressbar genannt) bot, etwas zu verbessern.
Wurden nämlich sehr große Dateien hochgeladen, so dauerte das letzte Prozent mitunter mehrere Minuten. Und auch wenn man dieses Verhalten von zahlreichen Desktopinstallationen kennt, für diese Anwendung war das nicht hinnehmbar.
Wie sich nach einer eingehenden Analyse herausstellte war das Programm deshalb etwas unrund, weil es zuerst den gesammten Stream in eine Temp-Datei geschrieben hat und diese dann nochmals geparst und gesplittet hat. Dieses Splitten hat ziemlich viel Arbeitsspeicher benötigt und einiges an Prozessorlast verursacht.
Das Problem an sich war relativ einfach zu lösen, es musste nur der Splitprozess etwas umgeschrieben werden.
Das weitaus größere Problem waren die syntaktischen Eigenheiten von Perl und die Tatsache, dass sämtliche Fehlermeldungen komplett unterdrückt wurden. Und natürlich die Tatsache, dass Perl für mich vollkommenes Neuland war. Auch über 10 Jahre Erfahrung mit Java und PHP helfen da nur begrenzt weiter ;-)
Und ohne diese unterdrückten Fehlermeldung ist es ziemlich schwer rauszufinden was an :

if() {
} elseif () {
}
else {
}


falsch sein soll. (Für alle die es wissen wollen: else if schreibt man in Perl elsif, also ohne das mittlere “e“!)
Nachdem ich also anfangs viel Zeit mit solchen Kleinigkeiten verbracht hatte, habe ich dann allerdings irgendwann auch die kryptischen Syntaxvariationen von Perl verstanden und ein Logging für die Fehlermeldungen installiert. Seeehr hilfreich :-)

Von da an ging es dann schnell, das Problem war erkannt, die Lösung im Kopf vorhanden und entsprechend rasch umgesetzt.

Hier konnte ich mich dann auch über Perls spezielle Variablen, Kurzformen etc. freuen, bei deren Anblick mir am Anfang des Projekts noch Schweißperlen auf der Stirn standen. . .
Jetzt, nach der Verbesserung also, dauert es bei 1,2 GB Datenvolumen ca. 10 Sekunden diese zu splitten: Hervorragend!

Und auch wenn ich Anfangs gewisse Probleme mit Perl hatte: es macht schon Spass mit einer derart effizienten Sprache zu arbeiten. Aber um der vollen Wahrheit die Ehre zu geben: In keiner anderen Sprache kann man mit so wenigen Zeichen so viel falsch machen. Man schafft es auch selten einfach mal was lesbar zu gestalten. Die sogenannten speziellen Variablen haben diesen Namen absolut verdient. $/ oder $_ würden wohl nur wenige als Variablen erkennen.

Bevor ich nun aber beginne über Perl zu lästern, beende ich diesen Artikel lieber. Das Projekt wurde erfolgreich beendet und ich bin ein bisschen schlauer geworden, was Perl betrifft.

In diesem Sinne,
Alexander

Das neue Office 2010 Beta: installiert

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 08 2010

und eine Stunde später auch schon wieder entfernt. Und das obwohl es wirklich gut aussieht! Aber ohne funktionierendes Outlook bringt das leider wenig.

Nun aber von vorne:
Nachdem Microsoft die Beta von Office 2010 zur kostenlosen Nutzung bereitgestellt hat, hab ich mir natürlich auch gleich die Mühe gemacht und habe es getestet.
Zunächst ist alles sehr einfach, man lädt eine kleine Installations exe bei MS runter, führt diese aus und wartet ab.
Dann wird es noch einfacher, denn es werden keine weiteren Einstellungen erfragt. Eigentlich bestimme ich ganz gerne mit, was so alles installiert wird und vor allen Dingen wohin es installiert wird, aber einfacher ist es so auf jeden Fall. ;-)

Jedenfalls läuft nach kurzer Zeit bereits Powerpoint, noch während der Installation, und weist einem daraufhin, dass bereits während der Installation das Arbeiten mit einigen Officeprogrammen möglich ist.
Das hätte der Anfang einer schönen Endlosrekursion sein können, war es aber nicht. Im Gegenteil, das fand ich mal richtig cool. Und man muss zugeben: Offcie 2010 sieht richtig gut aus und lädt ein zum erforschen.

Die weitere Installation lief problemlos ab. :-)

Beim Einrichten von Outlook gab es dann die ersten Merkwürdigkeiten. Der Emailkonten Wizard konnte meine Emaileinstellungen nicht finden.
Aber anstatt nach einer gewissen Zeit eine Meldung zu bringen, blieb der Wizard hier hängen. Also habe ich das Ganze abgebrochen und die Daten von Hand eingegeben, kein Drama.
Das eingebundene Konto war ein IMAP Konto, sodass ich direkt nach der Konfiguration alle Ordner und Emails sehen konnte. Sehr schön.

Ich sehe also meine Emails in meinem neu installierten Outlook und finde: eine Testnachricht. Als ich diese löschen möchte, beschwert sich Outlook, dass kein Müllordner da wäre. Schwer zu glauben, da der Papierkorb gut sichtbar vorhanden ist, aber bitte, ein Programm hat immer Recht.
In den Einstellungen konnte man dann Outlook aber überzeugen, dass es einen Papierkorb gibt (einfach den bereits ausgewählten Papierkorb nochmals auswählen!), das gleiche mit dem Gesendet-Ordner.
Jetzt funktionierte das Versenden von Mails und das Löschen einzelner Nachrichten.
Aber sowohl das Verschieben als auch das Löschen mehrerer Mails brachte Outlook in Schwierigkeiten, was besonders dann unangenehm ist, wenn man die Mails vom Server lokal archivieren möchte.
Und jede Mail einzeln zu verschieben ist schon etwas aufwändig.

Nach kurzem googlen musste ich dann feststellen, dass sich der Google Calendar Synch nicht mit Outlook 2010 verträgt.
An diesem Punkt habe ich es vorerst aufgegeben und bin wieder zurück zu Office 2007.
Natürlich ist mir klar, dass es sich um eine Beta Version handelt, aber die Fehler und Bugs, die ich innerhalb von 30 Minuten gefunden habe, sollten doch bei einem normalen QA Lauf einer wahrscheinlich 500 Euro teuren Software gefunden werden.

Ich werde jedenfalls warten, bis die Version final ist und dann einen erneuten Test wagen, vorerst aber bin ich auch mit der Version 2007 zufrieden. Die sieht fast genauso nett aus und funktioniert reibungslos. :-)

Bis dann,

Alexander

Und los gehts

Allgemein | Posted by Alexander
Feb 03 2010

Es ist vollbracht: mein Gewerbe ist angemeldet, Finanzamt hat alle Unterlagen (das ist eine ganz eigene Geschichte), ich sitze in meinem eigenem Büro, kurz: ich bin Chef.

Zugegeben schmoeller.net ist noch etwas leer, aber das wird sich jetzt rasant ändern.

Bisher habe ich diese Seite rein privat genutzt, ab jetzt werde ich dort verschiedene Dienstleistungen präsentieren.

Das Angebot wird von einfachen Webauftritten, über CMS Lösungen mit Typo3 bis hin zur Enterpriseanwendung mit Java reichen.

Neben der reinen Implementierung biete ich auch meine Dienste als IT Berater an, evaluiere Software und diskutiere  gerne über Agile Entwicklungsmethoden (und nutze sie natürlich auch) :-)

Nebenbei interessiere ich mich für Adobe Flex, speziell in Bezug auf IPhone Anwendungen. Eigentlich laufen ja keine SWF Dateien auf dem IPhone, aber Adobe hat jetzt eine spezielle Compiler-Option hinzugefügt, mit der man Flexanwendungen (und natürlich auch Flash Anwendungen) direkt fürs IPhone kompilieren kann. Und so wie sich Apple momentan gibt, wird das wohl vorerst auch die einzige Möglichkeit bleiben, Flash am IPhone oder IPad zu nutzen.

Für die nächste Zukunft ist eine kleine Flex Applikation geplant, über die ich dann hier wieder passend berichten werde.

Das wars erstmal für den Anfang,

bis zum nächsten Mal

Alexander